So etwas gab es noch nie in Luzern: Tibetische Mönche erstellen vom 12. bis 14. Juni ein Kunstwerk aus Millionen feinster Sandkörner. Dies in der in der Natur-Drogerie LUNA an der Pilatusstrasse 41.

Die Traditionelle Tibetische Medizin entstand im 8. Jh. und gilt als eigenständiges Heilsystem. Vor 50 Jahren kam sie in die Schweiz – dies will man nun gebührend feiern. Während drei Tagen können Zuschauer live in der Natur-Drogerie LUNA erleben (Öffnungszeiten 09.00 – 18.30 Uhr), wie aus feinstem Sand eine farbenprächtige Mandala-Landschaft gestreut wird. Gemäss Überlieferung werden bei der Schaffung positive Energien an die Umgebung und an die Menschen, die das Mandala betrachten, übertragen.

Mönche streuen ein Sand-Mandala. Foto HO von PADMA.

Nach der Fertigstellung wird der Sand wieder zusammengewischt. Diese Auflösung des Kunstwerks symbolisiert die Vergänglichkeit und kann am Freitag 14. Juni 2019 ab 17.00 Uhr live begleitet werden. Der Sand wird dann in einer Zeremonie wieder der Natur übergeben. Der gesamte Prozess widerspiegelt das Entstehen und Vergehen des Lebens. Dies sind auch wichtige Aspekte der Natur, Gesundheit und der Medizin.

Tibetische Rezepturen. Foto HO von PADMA.

Herstellung eines Medizin-Buddha-Mandalas

Nach rituellen Rezitierungen werden die verschiedenen Schichten des Mandalas vom Meditierenden gezeichnet. Die Konstruktion und der Aufbau sind streng vorgegeben und seit Jahrhunderten überliefert. Dann wird das äussere Mandala – das für uns sichtbare – mit eingefärbtem Sand hergestellt. Es wird mit dem Zentrum und dann mit dem östlichen Teil begonnen, nach und nach entsteht ein Palast mit Mauern und vier Toren. Für den Meditierenden ist der Medizin-Buddha im Mandala-Palast gegenwärtig (inneres Mandala). Sie bietet ihm Unterstützung für die Dauer der Mandala-Herstellung.